«Ливонские обременения» и русско-ганзейская торговля в преддверии ливонской войны - Марина Борисовна Бессуднова Страница 34

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«Ливонские обременения» и русско-ганзейская торговля в преддверии ливонской войны - Марина Борисовна Бессуднова
  • Категория: Научные и научно-популярные книги / История
  • Автор: Марина Борисовна Бессуднова
  • Страниц: 79
  • Добавлено: 2026-03-05 19:05:41
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Издание содержит оригинальные тексты и авторский перевод документов архивного комплекса «Gravamina Livonica» («Ливонские обременения») 1540–1559 годов из фонда Livonica Архива ганзейского города Любека. Они освещают обстоятельства изменения традиционного порядка русско-ганзейских отношений, которые долгое время действовали при посредничестве ганзейских городов Ливонии, и перехода лидерства к главе «заморской» Ганзы Любеку. Предлагаемые вниманию читателя документы помогают рассмотреть этот процесс с учетом внутриганзейской конкуренции, режима «ливонских обременений» русской торговли ганзейцев из Германии, мер противодействия со стороны Любека, судьбы новгородского Немецкого подворья и русско-ганзейской дипломатии в преддверии Ливонской войны. Книга адресована широкому кругу читателей, интересующихся историей Ганзы и ее связей с Россией.

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entsettet werdenn, heddenn sie tho der behoeff uth Christlichem mithlidenn unnd naberlicher verwandtnuß ingerumet, dath ohnenn die Jungst bewilligede Contributionn up vyff jahre nhu up ein mahl solde gegevenn unnd thogestellet werdenn. Unnd wowoll etliche Stede disses also bevelch gehatt unnd darinn bewilliget, etliche averst jedoch weinig uth mangell bevelchs, noch tor tyt nicht willigenn konnenn. So woldenn sie doch sollichs by ohrenn oldestenn mith allem flite bewerffenn der thoversicht, dath sie sich denn andernn wurdenn gelickmelich holdenn. Ann die Erbarnn vann Brunschwick unnd ohre Dordendeell woldenn dusse Stede samptlich schrivenn inn hapeninge, dath sie gelicksfalles sich ock nicht wurdenn uterenn. So erachtedenn ock disse Erbarnn stede, diewile ohnenn sulvest bewust inn wath groter beschwerunge sie der cunthor halvenn disser tyt setenn, dergelickenn ock, wenn dath Römische Ryke eine stur unnd tholage wie gehapet, ingerhumet, dath alßdenne desse Stede hirentbavenn ock noch wider woldenn beiecht unnd beschweret werden, dath sie die beydenn Lifflendischenn stede mith desser

(28/8, fol. 38r.) bewilligedenn hulpe also wurdenn gestediget synn, wor sunst disse Erbarnn Stede ohnenn willenn unnd gefallenn wider muchtenn ertogenn, des woldenn sie jeder tyt willig erspurtt werdenn.

Weß die Segellation up Wyborch belangede, were uth gehördenn ursachenn darhenn gestehet, dath die herr Meister unnd sie tho denn wegenn moßtenn verdacht wesenn, darmith frembde Nationes als Engelsche, Schottenn, Hollender, Fresenn, Denen, Schweden, Polen unnd Lettouwer sich sollicher Segellationn mochtenn affdoenn, alßdenne unnd darna woldenn sich desse Stede dem gelickmetich verholdenn, jedoch sollicher Privilegienn als die Erbarnn vann Lübeck hirlegen heddenn darmith unbegevenn.

Hirup iß ohrenn Erbth die verramede vernotelung, wo sie begeret, thogestellet als sie averst na verlesunge unnd negest frundilicher dancksagung, etlicher weiniger Puncta moderation begert mith antzeigung, dath dennoch ohre Stede sowoll als andere Privilegia heddenn, darup sie gegründet, unnd wen sie darvann unnd sunst vann dem vordeele, denn sie jo billich vor denn frembden eigedenn, diewille sie alle unplicht ohrer Stede unnd des Landes mith dragenn mußtenn ock liff unnd levendt, wen idt nödich, mede thosettenn afftredenn soldenn, dath sie alßdann inn grundt verdorvenn werdenn. Benevenn erclerung, dath idt tho Riga in Sonderheit

(28/8, fol. 39v.) mith denn Russenn einenn underscheidt hedde unnd dath die frombde coplude mith erbithenn, dath rechte Russen werenn, denn handeil fryg, mith etlichem! averst, welcke Russenn geledenn unnd doch gelickewoll der kronenn tho Polen underworpenn werenn, den handeil niemals gehatt. Mith beger sie desser tyt nicht thodrengenn, iß die begerte Moderation ingerumet unnd ohnenn also die vernotelung, dath sie sich wider darup mochtenn bedenckenn wedderumb thogestellet worden.

Die Erbarnn vann Revell hebbenn ock bericht gedoenn vann wegenn der twyer hoffe tho Nawgardenn als des dudesschenn haves denn die dudesschenn aldar noch holdenn unnd des Gottenhaves, welcken sie nhu yth hete unnd bevelch der gemeinenn Steder, darmith hie nicht inn der Russenn unnd frembder Nation hende keme, aver die hundert Jahre geholdenn. Unnd diewile sie alle jare darvann vyff goldenn fullwichtige guldenn tho tynse gevenn mochtenn unnd sich des nu die Summa 720 goldenn guldenn vorbepe, so were ohre bede, dath inn betrachtung ohrer itzigenn gelegenheit ohnenn nhu solliche Summa vann denn Erbarnn stedenn wedder rauchte erstadet unnd bethalet werdenn. Welche sache vann denn herrenn gesandtenn inn bedenck genhamenn etc.

9

(28/9, fol. 40v.) An den Radt zu Reval.

Ersame gude frunde, wir haben E. Ers. langes unn vierlisstiges schreiben, darin ißt gerne die gantze rede mit ungehinderten klagen unn unerfindet kein vorheben überreden woltett. Supere iungst entfugten unbedechtigt, datt unn abermals ith unserer borgerscheft unn gueter wider allen volker mohe unn den Keys, lantfardbericht geübte gewaltsame handlungen entschuldigtt zunemen unn zubillichen, entfangen. Nun seind wir aber gott lob. (allein zo stymemt gestlichen rhum unn ehren gemelden) wol des Verstandes, das wyr als aych kein ydes Erbars genantts leicht spuren upgreiffenn unn befinden kunnen, das solch euwes vormeint vorklagen gefechtet schein zu keinem andern ende noch meinung gerichtet, dan allein uns un unsere burger über zugefuhrt schaden, gewalt unn iniurien, somit uns mit fast christlichen fursatz doch darzu mit höchstem rechten[sch]apff zu beladen, wiewol aber alles, das so darhvon auch vormeintlich vorzeihen ahn sich soll,

(28/9, fol. 40r.) nichtich unbillicher weis one einigen bestandt uff uns von euch geschoben un wol keiner antwortt gewertt, wir uns auch mit euch derhalben aber hir bevor ahn euch beschetzen unser gelangen yn gesutz einzulaßen mit gemeint feind. So kunnen wir doch mit unterlaßen euwer unbedechtig vornemen euch selber, ob yhrs mercken unn euch zur billigkeit anders schicken woltet, abermals ein wenig für äugen zustellen unn seind vor erst mitt nichten gestendig sol sich auch ym grund unn warheitt nicht befinden, das wir unsern bürgern unn kaufleuten die freie unn gewonliche schiffartt vorpoten oder für künftigen schaden solten haben vorwarnen laßen, und ob wir wol uf ewer gesandten umbsege forderung, solchs unseren bürgern furhalten und vermanen, wir das über der unsern gegenbericht wider solden begern auch lassen. So haben sie doch mit Verwendung unser stedt Privilegien und anderer noturft darum nicht bewilligt und sich irer freyheit Vorbehalten durven, wir sie auch mit fugen nicht drengen können. Euwer unn euwre gesandten seile eigene geschieht viel anders bezeichen, als erstlich das die euwere so voren yhar hier gewesen, zu yhrem rukzug ein schreiben ahn uns gefertigt, darin sie nochmals mit langer erholung der schiffartt einstellung ahn uns getanen unn sich darzu vornemen laßen, wen unsere burger ir nicht stilsitzen wolten, das sie alsdan die gutter durch die

(28/9, fol. 41v.) Sveden yn Revel bringen laßen, die darnach die unsern gleich den euwern mitt den Sveden verhandten sollen. Daraus is klar, das von uns kein vorbott geschehet noch gewilligt sein kan. Zum anderen das yn iungster tagfartt alhir als die euweren solche einstelling mit allegirung aller Receß abermals gesucht, der Receß wie sich die euwern ob sie wollen gantz wol zuentsinnen, darauf sie sich referirten vor den gemeinen Erbarn Stedten gelesen, aber des angezogen ynhalts also mit befunden worden, auch die andern Erbarn Stedte sich deßen erben so weint als wir, die wie doch sunderlich über andere privilegyrt, begeben wolten, unn darauf von den Erb. gesanten nach fleißiger deliberation ein geburlicher bescheit un

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